by Oliver W Schwarzmann

Dichterleben - aus frischer Feder

Heute beginnt die Advents- & Weihnachtszeit.
Trotz aller Umstände ist es entscheidend, dass wir unsere Lebensfreude nicht verlieren.
Unser Lachen, unsere Neugierde, unser Staunen.
Unsere Zuversicht.
Und unser Vertrauen.

Weihnachten ist stets die Zeit, in der wir wieder zu unseren Gefühlen finden.
Zu unseren Träumen.
Und zu den Wundern.
Es ist eine Zeit, in der es möglich erscheint, nach den Sternen zu greifen.
Das dürfen wir uns durch nichts nehmen lassen.
So schwer es im Moment auch aussehen mag.

Dieses Jahr wird Weihnachten anders sein.
Keine bunten Märkte, keine großen Feste, kein geselliges Beisammensein.
Doch in unserem Inneren kann Weihnachten immer noch die Magie haben, die es ausmacht.
Denken wir an gute Dinge & liebe Menschen.
Vergessen trennt, nicht Distanz.
Weihnachten ist vor allem eine Botschaft.

Zudem bemühen sich die Städte um ein zauberhaftes Ambiente.
Das wirkt – auch, wenn die Maske nun zu dieser Zeit gehört.
Lassen Sie uns einfach die Welt mit den Augen umarmen.

Ihnen allen wünsche ich eine wunderschöne Adventszeit.
Mögen Sie wieder wie ein Kind fühlen.
Und sich an den kleinen Dingen erfreuen.

Euer OWS
  

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Auch als geübter Dichter sitze ich nicht selten da & zermartere mir das Hirn.
Der geniale Einfall will einfach nicht kommen.
Und je mehr ich ihn herbeizwingen möchte, desto mehr entfernt er sich von mir.
Desto mehr verbarrikadiert sich der Kopf.

Jeder, der schreibt, kennt das.
Für einen Gedankenspruch brauche ich oftmals einen Moment, um im nächsten Augenblick Tage damit zuzubringen, die Worte so zu komponieren, dass sie „klingen“.
Ja, ein Gedankenspruch muss klingen, gut klingen, richtig klingen, erst dann bin ich zufrieden.

Gerade eben ist wieder so ein Moment. Ein schwieriger Moment.
Zum Verzweifeln. Und Niederknien.
Ich versuche meine Ungeduld zu besänftigen, mein Hirn anzukurbeln – mit Drinks, Rock’n Roll & dem Lesen meiner Lieblingsdichter.
Doch die Geister, die ich rufe, stellen sich heute taub.

Inspiration ist eine launische Geliebte.
Sie geizt nicht mit ihren Reizen, verführt dich, eröffnet dir ein Universum an Gedanken & Möglichkeiten,
ebenso schnell zeigt sie dir die kalte Schulter, lässt dich abblitzen, im Regen stehen.
Doch ich werde sie einfangen, gebe nicht auf.
Sie wird wieder meine Hand führen.

5. Dichter-Tipps – für mehr Inspiration:

1.
Erzwinge nichts. Du musst loslassen. Inspiration braucht Platz im Kopf.

2.
Bei Blockade – beschäftige Dich mit etwas anderem. Mit etwas, das Du gerne tust. Was Dich ablenkt.

3.
Mach dir den Kopf frei – mit Drinks, Musik, Natur, Spaziergängen, Sport oder mit gutem Sex.

4.
Inspiriere dich selbst – bei Schreibern ist das naturgemäß das Lesen. Lies Deine Lieblingsautoren. Laut.

5.
Sei bereit. Immer & überall. Inspiration trifft dich meist aus dem Hinterhalt.

Sollte das alles nichts helfen, ist es ernst.
Du brauchst eine Auszeit.
Oder ein Abenteuer.

Euer OWS
  

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Träume sind Schäume.
Stimmt das?

Sigmund Freud hielt Träume für „Briefe an uns selbst“.
Special Agent Fox Mulder (Akte X) sah darin „Antworten auf Fragen, die wir uns nicht zu stellen trauen.“  
Für Forscher sind sie entweder zufällige Nervenaktivität oder die Verarbeitung von Alltagserfahrungen.
Viele Naturvölker deuten Träume als „höhere Wahrheit“, als „Ratgeber, Orientierung, Vision oder Omen“.
Und ja – so manche „Lösung für ein Problem oder „große Erfindungen“ sollen im Traum tatsächlich gefunden worden sein.

Klar ist: Unser Hirn läuft nachts auf Hochtouren.
Und Träume haben mit uns selbst zu tun, mit unseren Gedanken, Gefühlen, Stärken & Schwächen.
Unseren Zielen.
Träume wollen aufmerksam machen, es sind Botschaften
Das gilt für unseren Ziel-Traum & Schlaf-Traum.

Ein wichtiger Faktor ist Begeisterung.
Sind Kinder von etwas total angetan, träumen sie auch davon.
Bei Erwachsenen ist das seltener – wir glauben einfach weniger an unsere Träume.
Schade – denn sie können durchaus eine Visualisierung sein, eine Vorstellung & Animation.
Sie zeigen, was in unserer Fantasie möglich ist.
Was uns möglich ist.
Denn:
Ein wahrer Traum zeigt nicht, was wir uns wünschen.
Ein wahrer Traum zeigt, zu was wir fähig sind.

Das ist doch ein guter Impuls – für die Realität.
Gerade jetzt bei Corona.

Und es gilt für Business, Verkaufen, Marketing, Werbung, Kommunikation & Motivation.
Denn:
Wer die Träume der Menschen erreicht, erreicht ihren Willen.

Euer OWS
  

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Nichts macht uns so viel Angst wie Corona.
Geht mir genauso.
Ein Impfstoff soll gefunden sein – wann er kommt,
ist offen.
Wer ihn wie schnell kriegt, wenn er denn da ist,
ist offen.
Was also noch auf uns wartet, bleibt offen.
Und aufregend.

Corona hat aber auch vieles sichtbar gemacht.
Vor allem: Dass nichts sicher und selbstverständlich ist.
Ein Lernprozess.
Schmerzhaft.
Angesichts der bevorstehenden Klimakrise mehr als
notwendig.

Das Virus hat zudem mit einem Schlag unser bisheriges Verhalten
verändert.
Dauer-Party und ein Rausholen, was geht – nun, das ist vorbei.
Corona hat eine zentrale Frage im Gepäck:
„Was ist wirklich wichtig?“

Darüber müssen wir uns nun klar werden.
Unser Herz kennt die Antwort.
Unser Kopf auch?

Die Pandemie hat gezeigt, dass wir Menschen alle gleich sind.
Zumindest gleich anfällig.
Jeder kann erkranken, Verlauf ungewiss.
Aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
Ohne Zusammenhalt geht alles verloren.
Ohne Rücksicht zahlen wir alle drauf.
Und ohne Weitblick zerstören wir alles, was unser
Leben ermöglicht.

Klingt wie eine Endzeit-Öko-Mahnung, ich weiß.
Dennoch:
Einst begann unsere Zukunft mit Überleben.
Dann mit Entwicklung, mit Verbesserung,
schließlich mit Fortschritt.
Und nun schließt sich der Kreis:
Unsere Zukunft ist wieder eine Frage des Überlebens.

Wir stehen erneut am Anfang.
Dieses Mal jedoch mit einem Unterschied:
Wir verfügen über Erkenntnis.
Nutzen wir sie.

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Die sozialen Medien haben es leicht gemacht,
die eigene Meinung in die Welt zu brüllen.
Das ist gut so.

Doch wir sollten stets bedenken, dass Worte
Wirkung erzeugen.
Worte sind nicht nur Eindrücke, sie sind Auslöser.

Religion, Politik & Kultur prägen unsere Welt.
Und wiederum formen Worte deren Prägung.
Das richtige Wort hat die größte Macht über uns.
Kein Zweifel.

Und: Verstehen kommt nicht von Verstand,
sondern von Verständnis.
Bei jedem Wort sollten wir uns überlegen,
welche Wirkung es haben kann.

Das ist viel verlangt, ich weiß.
Das ist Verantwortung, ich weiß.
Aber es ist auch eine Chance.
Denn durch meine Worte setze ich die Ursache,
wie die Welt auf mich reagiert.

Nicht nur das: Die Wahl meiner Worte
erreicht nicht nur mein Gegenüber, zeigt,
wie ich ticke, nein, meine Worte prägen
auch mein Gehirn.
Worte sind Ausdruck & Eindruck – für mich selbst.

Ja tatsächlich:
Jedes Wort, das ich denke & von mir gebe,
ist stets ein Gespräch mit mir selbst.
Es bildet mich.
Verändert mich.

Ergo:
Unsere Worte machen aus uns, was wir sind.
Sie können aber auch aus uns machen,
wer wir sein möchten.
Bedenkt das.

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Worte wirken Wunder.
Schon immer.
Gerade jetzt.
In der Corona-Pandemie.

Die Zeichen in der Kommunikation sind andere geworden.
Sie stehen auf Zuversicht & Empathie.
Auf Wahrhaftigkeit & Authentizität.

Vorbei die Zeiten der Superlative.
Des Übertreibens. Und Aufbauschens.
Der Gefühlsinszenierungen.
Und Marketingkulissen.

Emotionen sind kein Stilmittel.
Emotionen sind kein Effekt.
Emotionen sind Inhalt.
Doch noch immer werden die alten Botschaften verbreitet.
Die Floskeln. Und Phrasen.
Schade.

Corona werden wir irgendwann überwinden.
Aber der Anspruch in der Kommunikation an Wahrhaftigkeit
& Authentizität wird bleiben.
Die Pandemie hat diese Sehnsucht nur verdeutlicht.
Wer das begreift, wird nicht nur überleben.
Er wird auch erfolgreicher sein als alle anderen.
Versprochen.

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Corona macht uns schwer zu schaffen.
Fordert uns heraus und alles ab.
Jede Krise ist stets auch eine emotionale Krise.

Eine Krise, die einer emotionalen Begleitung bedarf.
Die können wir von der zur Rationalität verpflichteten Wissenschaft
nicht erwarten.
Auch nicht von der Politik, die vielen Interessen dienen muss
und will.

Wer also liefert uns nun den Zuspruch, den wir dringend brauchen?
Nach dem wir uns so sehnen?

Eigentlich ist es die große Stunde der Medien.
Der Künstler. Und Unternehmen.
Sie prägen die öffentliche Kommunikation,
beeinflussen Meinungen, prägen Stimmungen.

Doch es erfordert eine andere Kultur der Botschaft.
Medien müssen sich abkehren von ihrem Mantra
„Bad news are good news“.
Nicht beschönigen, aber das Positive stärken.

Künstler müssen sich aus ihrer Schockstarre befreien.
Sich äußern, Beiträge & Geschichten für unsere Herzen
und Seelen liefern – schriftlich, visuell, hörbar.
Spürbar.

Und Unternehmen?
Ihr Marketing muss neu denken, sich neu erfinden.
Weg von Erfolgsstorys und Selbstdarstellung.
Weg von Mitarbeiterbeschwörungen und Produkt-PR.

Unternehmen sollten über die Zukunft sprechen.
Nicht über Ziele, Gewinnaussichten und Fortschritt.
Sondern von Perspektive, Hoffnung, Kreativität,
Mut und Engagement.
Das würde alle stärken.

Der Traum eines Dichters, ich weiß.

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