6 Gründe, warum Du mit Kundenorientierung nichts erreichst

1.
Der Kunde will sich nichts mehr verkaufen lassen

Schon lange nicht mehr. Werbung, Akquise und Verkaufsofferten nerven ihn.
Deshalb nimmt er sie schon gar nicht mehr wahr.
Du kannst Dich noch so intensiv auf Deinen Kunden orientieren – wenn der Kunde sich nicht an Dir orientiert, hast Du verloren.

2.
Jeder will was vom Kunden

In überfüllten Märkten, ist Massen-Konkurrenz.
Ständig taucht einer auf, der verspricht, es besser, billiger und schneller zu machen.
Ergo: Viele buhlen um die Gunst von wenigen.
Und erzählen alles das Gleiche.
Den Kunden interessiert das nicht mehr.

3.
Der Kunde kennt alle Versprechen

Der Kunde hört seit über 70 Jahren, wie wichtig er ist.
Er kennt alle Versprechen und Verheißungen, traut auch keiner Werbung mehr.
Dass alle kundenorientiert sind, ist für den Kunden nichts Neues, er setzt das voraus.
Mit Kundenorientierung punktest Du also nicht.

4.
Kunden besitzen mittlerweile (fast) Götterstatus 

Kein Wunder, schließlich möchte jeder mit ihnen Geschäfte machen.
Kundenorientierung ist daher leider zu oft Kundenanbiederung.
Man muss Ungeheures aufbieten, um dem Kunden etwas verkaufen zu können – bzw. von ihm überhaupt erst wahrgenommen zu werden.
Gut, das haben wir uns teilweise selbst eingebrockt.
Bei Kunden verhält es sich wie bei Kindern – man hat die, die man sich erzieht.
Bei dem ständigen „Kunde-steht-im-Mittelpunkt-Gelaber“ ist klar, dass sich Kunden überdimensional groß vorkommen.
Der Kunde ist daher extrem wählerisch.

5.
Der Kunde schielt nur nach dem Preis

Letztlich gehtz’s einfach nur ums Geld.
Der Kunde pfeift auf alle Sympathie und Beziehungsbekundungen, wenn einer kommt, der Ähnliches zu einem besseren Preis bietet.
Du als Verkäufer magst kundenrorientiert sein, der Kunde ist schlicht preisoroentiert.
Dein Engagement interessiert ihn nicht.
Der Geldbeutel ist die verletzlichste Körperstelle des Menschen.  

6.
Wer anbietet, verliert.

Eine Kundenbeziehung funktioniert nach dem gleichen Schema wie jede Beziehung.
Derjenige, der sich anbietet, verliert.
Win-Win und Augenhöhe sind ein Mythos – einer ist immer stärker.
Und das sollte der Verkäufer sein. Der Experte. Die Autorität.
Alles andere ist Qual.

Und wie ändert man das?

Indem man nichts verkauft, sondern Attraktivität, Reize und Begehrlichkeiten schafft.
Der Kunde muss kaufen wollen.
Dann ist er nicht mehr Kunde, sondern williger Anhänger.
Erfolgreiches Verkaufen ist nichts anderes als gekonntes Begierde-Marketing.

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