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Oliver W. Schwarzmann

  Vom Banker zum Poeten

Kurzprofil: 

  • Ex-Banker („gesehen, was Geld aus Menschen macht – vor allem umgekehrt“)
  • Zukunftsbeobachter („hatte schon als Kind von Visionen“)
  • Wirtschaftsdichter („aus ganzem Herzen“)
  • Entwickler von Gedankensprüchen („bringen neue Einsichten“)
  • Business-Philosoph („es geht um die Qualität von Wie und Warum“)
  • Aussteller, bspw. Haus der Wirtschaft BW oder CMT („Menschen erreichen“)
  • Stadtaktivist („ja, ich glaube an die Zukunft des lokalen Handels“)
  • Vorstand, Bley und Schwarzmann AG („Gedankenspruch-Manufaktur“)

 

Biografie: 

Vom Banker zum Poeten …

Einst für die bunte Finanzwelt tätig, stieg der gebürtige Schwabe in den 1990er Jahren abrupt aus allem aus, um zunächst ein Vordenker zu werden.
In dieser Funktion entwickelte Schwarzmann Visionen für eine fantastische Zukunftswelt, entwarf das Szenario einer „techno-humanen Gesellschaft“, sinnierte über die „multimediale Transzendenz“ durch die Möglichkeiten des Internets und forderte, dass die „Digitalisierung das Menschliche nicht schwächen, sondern stärken sollte“.

Er warb zudem für ein neues Wachstum-Verständnis, verfasste dazu die 23-bändige VORDENKER-Reihe mit einer Gesamtauflage von 180.000 Exemplaren plus zahlreiche Artikel, Kolumnen und 3 Bücher.

Doch die Welt ändert sich, der Mensch nicht, war sein Resümee, im O-Ton: „Die Spiele bleiben immer dieselben, nur die Sandkästen werden größer“.
Seine kurzen Sätze fielen auf und so folgte er schließlich um das Jahr 2013 dem Ruf des des Künstlers, des Aphoristikers, des Gedankenspruch-Machers, den er schon als Kind in sich gehört hatte, sich damals aber noch nicht zu folgen traute.

 

Die Welt auf einen Satz …

Seither schreibt Schwarzmann hauptsächlich Gedankensprüche zu den Themen: Welt, Mensch, Wirtschaft, Zukunft und über seine Liebe zu schönen Orten. Hierfür verbindet er Bildmotive mit seinen dazu verfassten Gedankensprüchen und stellt sie vielerorts aus. So hat er auch die deutschen UNESCO-Welterbestätten „bedichtet“ und ist mit seinen Arbeiten ein gefragter Künstler u.a. auf der weltgrößten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit CMT in Stuttgart.

Zudem ist er in vielen Städten aktiv – unterstützt mit seinen Poesie-Aktionen den lokalen Handel oder baut poetische Meilen in Fußgängerzonen.
„Das schafft Anziehungskraft, erhöht die Verweildauer und steigert die Aufenthaltsqualität erheblich.“ Mit seinen städtischen Poesie-Installationen verwandelt Schwarzmann auch Baustellen & Leerstände in inspirierende Sehenswürdigkeiten.  

Immer wieder sucht man auch den Rat des Poeten & Philosophen. 

Dichter meets Designer …

Zusammen mit Designer und Fotograf Nick Bley gründete er 1996 die Bley und Schwarzmann Gesellschaft, welche seit 2000 als AG fungiert und
sich ab dem Jahr 2013 ganz der poetischen Kommunikation sowie deren künstlerische Umsetzung und Inszenierung in der Wirtschaft verschrieben hat.

Mit ihrem Projekt „Produkt & Poesie“, bei dem über 200 Unternehmen teilgenommen haben und das in 2 Ausstellungen im Haus der Wirtschaft in Stuttgart gezeigt wurde, erreichten die beiden Künstler ein großes Publikum.

Auch das Kunstprojekt „Poetische Welt“, aus dem die hauseigene Gedankenspruch-Manufaktur mit der bekannten Dichter-Postkarte hervorgegangen ist, erfreut sich einer beeindruckenden Resonanz.

 

Poesie & Philosophie im Business

Mit seinen Gedankensprüchen will er nicht Schöngeist sein, sondern etwas bewirken: „Gedankensprüche besitzen eine geradezu magische Kraft – sie können Perspektiven verändern. Auf die Welt. Auf die Dinge. Auf einen selbst.“
Schwarzmann geht es nicht um Weisheiten, sondern um Einsichten. Denn: „Einsichten führen zu Entscheidungen. Andere Einsichten, andere Entscheidungen.“ Das gilt für jeden.

Mit seinem internationalen Banker-Wissen & seinem ungewöhnlichen Lebensweg ist er Dichter & Philosoph. Eben fürs Business.
„Um etwas wirksam auszudrücken, muss man es auf eine besondere Weise durchdringen“, sagt er.
Medien portraitieren ihn, zuletzt 2022 in ZEIT ONLINE mit dem Titel: „Schwarzmann denkt“. 

Brotlose Kunst & ewiger Lohn

Zum Wert der brotlosen Dichtkunst einmal befragt, sagte der Poet: „In Zeiten von Fake-News ist die Kunst wohl die letzte Form der Wahrheit. Sie ist der Zugang zu einer nicht korrupten Realität.“
Mehr noch: „Die Kunst ist unsere Zuflucht, in ihr liegt die Chance, sich selbst als Mensch zu entdecken und den Wert der Welt zu erkennen.
Dafür ist es höchste Zeit.“
 In der Philosophie ginge es um die Qualität des Warums, in der Kunst um die des Wie(s). 

Und das Geld?
„Nichts zu haben“, so Ex-Banker Schwarzmann, „hat einen Vorteil – man schätzt alles.“
Auch wenn’s manchmal hart ist, seiner Neigung statt den Verheißungen zu folgen.
Hierfür zitiert er Hölderlin: „Was bleibet aber, stiften die Dichter.“
Und fügt an: „Ein lohnender Gedanke. Nicht wahr?“

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